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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 4. Juni

Euphelia verfolgt das Geschehen im Haus voller Begeisterung. Diese Woche hat Ähnlichkeit mit einem Mannschaftswettkampf. Um 9 Uhr kommt von irgendwoher „Auf die Plätze fertig los!“, dann setzen sich Mensch, Eimer, Wedel, Staubsauger und Co in Bewegung. Heute, so hat Euphelia bemerkt, wird das Team durch einen Gastspieler ergänzt. Der Teppichklopfer hat seinen Auftritt. Liane und Engelchen wollen es ihm so richtig zeigen, und so bekommt er seinen Einsatz kurz nach Mittag in der prallen Sonne. Doch das ist gleichzeitig das Zeichen dafür, daß sie sich tatsächlich einem Staffelende nähern. Was für eine intensive Woche liegt hinter ihnen. Nahe beieinander, ständig in Absprache miteinander, bei Hitze, untrainiert nach den letzten sieben Monaten mit dem Anspruch höchster gründlicher Qualität putzen alle miteinander unter Zeitdruck – und lachen immer noch. Der Teppichklopfer ist das vereinbarte Zeichen: Die Treppenputzer treffen aufeinander mit den Geländerputzern, mit den Küchenputzern und den Fensterputzern. Beim Mittag wurde die Soll-Ist-Check-Liste bereits abgeglichen.

Dann waren nur noch wenige Fenster, Treppen und Türen übrig. Eine der vielen Überraschungen der letzten Tage war für Euphelia die Fensterfee Doris. Ob Türen oder Fenster – sie arbeitete sich förmlich von oben nach unten rund um das Gutshaus.

Doch jetzt freut sich Doris doch am meisten wieder auf ihren Bereich in der Küche.

Conny muß lächeln, als Doris diesen Blick um sich herum wirft – meins. Conny kennt diese Arbeit aus eigener Erfahrung und weiß genau, daß nicht viele mit Doris tauschen möchten. Es ist die Schnittstelle zwischen Küche und Service. Wenn es richtig brummt im Restaurant, steht demjenigen an der Spüle sprichwörtlich das Wasser bis zum Hals. Warm, feucht, alle wollen etwas gleichzeitig. Doris, die Töpfe! Doris, ich muß die Teller loswerden! Doris kannst du mit anrichten? Doris, wo ist das Brot? Doris, saubere Pfannen! Doris, ich brauche saubere Teelöffel! Und dann, dann kommt auch noch Conny um die Ecke. Doris, kannst du bitte mit der Hand die Sammeltassen abwaschen! Ja, und genau heute antwortet Doris auf Connys Frage, was würde sie tun, wenn sie eine Million im Lotto gewinnt: “ Genau das hier. Geld anlegen, meinen Töchtern helfen und unbedingt hier arbeiten. Ich war sieben Monate zu Hause. Ich weiß ganz genau, daß ich hier sein möchte. Familie eben.“ Doris bäckt gern und sie liebt ihre saubere Hotelküche am Ende ihres Arbeitstages. Manchmal, so sagt sie selbst, ist sie ein Eigenbrödler, ein wenig verpeilt, doch das ist hier jeder, jeder auf seine Art. Familie eben. Tja, und daß auch Doris in die Welt reisen möchte, überrascht ja fast nicht mehr. Sicher ist, daß sie alle hier wieder ankommen möchten. Es werden tolle nächste Jahre, denn jetzt kommen mit Doris auch die Pyramiden und der Nil auf den Plan.

Zunächst jedoch bereiten sie hier weiter gemeinsam das schönste Reiseziel der Welt vor.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 3. Juni

Euphelia streift durch das Gewölbe. Zwei Tage hintereinander hat sie hier jetzt das Spektakel von Wischlappen, Staubsauger und Wedel beobachtet. Raum für Raum, Ecke für Ecke, Fenster für Fenster gingen sie vor. Ein eingespieltes Team.

Conny wandelt durch den langen Gang, streichelt hier und da einen Backstein, sie duzt jeden. Doch nur kurz hängt sie heute in den Erinnerungen.

Sie setzt sich an den blank polierten großen ovalen Tisch im Raum Sevilla, schaut hinaus auf die magischen, riesenhaften Kastanien im Park und die Stirnfalte deutet auf höchste Konzentration. „Habe ich an alles gedacht? Gibt es eine Lücke im Plan? Werden wir rechtzeitig fertig?“ Ihren Handwerkern ist sie so sehr dankbar. Sie haben zügig und mit bester Qualität abgeliefert und einen sauberen Arbeitsplatz hinterlassen. Conny gähnt, streckt sich einmal krachend durch und stellt fest, daß Aufstehen anstrengender ist als Hinsetzen. Da kommt Nicole um die Ecke. Jegliche Müdigkeit und Sekundenschwäche verfliegt, wenn dieses Energiebündel auftaucht. Mit dem Zipfel ihres Putzlappens fährt sie liebevoll über den Rand des alten Tisches. „Tja, Conny, jetzt geht alles ganz schnell, dann führe ich hier wieder die Regie.“ Euphelia lächelt in sich hinein. So kennt man das Frühstücksengelchen. Am meisten liebt sie wohl jeder, weil man genau weiß, was sie sagt, das denkt sie. Und Euphelia weiß zudem, Engelchen liebt diese große Verantwortung für IHR Frühstücksbuffet. Seit vielen Jahren läßt sie sich hier für die Gäste am Morgen immer wieder etwas Neues einfallen, kocht Marmeladen, brät Fleisch, kombiniert Salate. Engelchen bereitet auch schon mal zu Hause alles vor, wenn es in der Hotelküche zu sehr wuselt. Nun kam in den letzten Monaten auch bei Engelchen das Hobby des Brotbackens an. Euphelia ahnt bereits, daß es hier tolle Gespräche über Saaten, Mehle, Kerne, Nüsse am Frühstücksbuffet geben wird. Engelchen selbst ist wohl am meisten überrascht, daß sie Brot bäckt – und das so voller Leidenschaft. Daß sie sich hier voll kreativ und in eigener Verantwortung frei ausleben kann, das ist ihr großer Traum eines Arbeitsplatzes. Hier kann sie ihn leben – und das tut sie mit aller Energie und Freude. Sie flitzt schon wieder los.

Conny erwischt sie als nächstes neben Liane an der Spüle zwischen den Flaschen, als ihr die Frage spontan einfällt: „Wen würdet ihr gern hier mal begrüßen, bewirten, mit ihm reden, gibt es da eine prominente Person?“ Und wie aus einem Munde, ohne zu überlegen, bekommt Conny den Steffen Henßler serviert. Ja, glaubt man das! So genau kennen diese Mädels ihre Wünsche. Na gut, dafür müssen sie wohl hier erst mal wieder alle gemeinsam in die Spur kommen, bevor sie diese hohe Etage der Ideen in Angriff nehmen. Conny hat so große Lust, solche Wünsche zu erfüllen.

Der Feierabend naht. Diese zehnköpfige Raupe ist ein Phänomen. Das Gewölbe strahlt voller Liebe und beantwortet die Zuneigung der letzten beiden Tage mit einem absoluten Wohlfühlaroma. Doch Engelchen nimmt zur Kenntnis – fertig also hier – und schon flitzt sie in den Salon. Die Fenster sind noch zu schaffen. Doch irgendwann ist Conny so sehr erschrocken. Euphelia spürt die Panik, die in ihr aufsteigt. Conny packt gerade Sachen für ein Päckchen der BuchBar zusammen, da hört sie Stimmen auf der Eingangstreppe. Conny zuckt förmlich zusammen. Nur ein Gedanke beherrscht sie völlig aus dem Nichts: Sie hat sich im Datum geirrt, die ersten Gäste kommen. Völlig unreal der Gedanke, denn dann hätten sich ja alle geirrt. Doch er steht mitten im Raum und Conny komplett unbeweglich daneben. Sie erkennt keine Stimmen, sie kann sich nicht von der Stelle rühren – sie hat sich im Datum geirrt. Das ganze Wohnzimmer ist noch Lager von allem – und Conny überlegt einen Bruchteil einer Sekunde, wo läßt sie das alles, bevor die Gäste die Eingangstür erreicht haben. Doch schon löst sich der Schock, denn Pia und Engelchen mit Besen und Handfeger bewaffnet entern lachend die Tür. „Wir proben schon mal den Aufstieg, haben wir uns so gedacht. Die Treppe hatte es nötig.“ Und in Connys Gedanken folgt die Erkenntnis: Gut zu wissen, der Schlüssel funktioniert noch.

Es ist so schön, daß viele ihrer Gäste sich mit ihr freuen, wenn es am 14. Juni wieder losgeht. Und sie freuen sich nicht nur, sondern buchen auch. Wo würde Conny jetzt hinfahren wollen, wenn alles wieder geht? Irgendwie gerade gar nicht weg. Die letzten sieben Monate haben zu einer völligen Verzücktheit über diesen Ort bei ihr geführt. Aber das wird sicher wiederkommen, Conny ist eine Reisemaus, das kann einfach gar nicht ganz vorbei sein.

Auf Nachfrage nach einem Traumreiseziel verrät ihr Engelchen: Dubai! Engelchen träumt davon, in der Eingangshalle des höchsten Hotels der Welt zu stehen und sich im Kreis zu drehen, sie möchte dort ganz nach oben fahren, sie möchte durch die Straßen schlendern und diese total fremde Welt an sich vorüber ziehen lassen. Und sie möchte echte Scheichs sehen. Und sie möchte vielleicht eine neu Idee für das Frühstück mitbringen. Das ist so richtig nochmal ein Traum von ihr, und Engelchens Augen strahlen dabei ganz besonders. Conny liebt Träume, und am meisten liebt sie es, wenn man seinen Traum lebt. Sie wird also auch Engelchens Traum fest im Auge behalten und weiß einmal mehr, daß ihre Truppe voller Überraschungen steckt. Euphelia schaut Conny vorsichtig von der Seite an – schleicht sich da etwa ein Tränchen der Rührung und Liebe ins Auge? Doch gleich nach Dubai kommt Engelchens Lieblingsplatz in Groß Breesen. Das nennt Euphelia mal einen Ehrenplatz auf der Skala.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 2.Juni

Euphelia bewundert ihre Freundin, die zehnköpfige Raupe. Diese zieht echt durch. Von Raum zu Raum, von Zimmer zu Zimmer, von Bereich zu Bereich putzt sie sich durch, ist keine Ecke sicher vor ihr.

Das klappert und tönt um Euphelia herum, doch das Lachen und Quatschen gibt dieser Raupe den Charme und erfüllt das gesamte Haus mit Harmonie. Heute steht das Gewölbe ganz im Mittelpunkt. Dies ist das Reich von Liane. Seit fast 18 Jahren prägt sie das Treiben mit ihrer ganz eigenen kreativen Art. Euphelia freut sich schon auf die Zeit nach Öffnung, denn dann schwebt mit Liane täglich diese bezaubernde Duftwolke eines magischen Parfums hinein. Liane ist da. Fehlt diese Zauberwolke, fragt Conny schon mal nach, ob alles in Ordnung ist. Endlich ist nun aber Liane wieder in ihrem Element. Flaschen drehen.

Obwohl im Moment nur, um an all den Staub im Weinkeller zu kommen. Gleichzeitig sind die Gedanken konzentriert darauf gerichtet, welcher Wein wohl zu welcher Stimmung, zu welchem Gast, zu welchem Wetter, zu welchem Essen passen wird. Conny bewundert immer wieder, mit welcher Inbrunst sich Liane ihren Getränken verschrieben hat. Entweder es ist sofort eine Antwort parat oder wird wenig später nachgeliefert. Conny liest zu gerne Romane über Essen und Trinken und zu gerne entstehen Ideen für das eigene Hotel daraus. Ein Gespräch mit Liane führt oft dazu, daß wenige Stunden später bestimmte Sorten für den Einkauf vorgestellt werden, ein Konzept einer Veranstaltung geboren wurde und sogar über passende Dekorationen fabuliert wird. Selbst die Gäste, zu denen das passen könnte, haben schon einen Platz im Hinterkopf. Für diesen Sommer hat Liane ganz besondere, alt bekannte Cocktails ausgesucht. Euphelia ahnt, diese müssen ausreichend verkostet werden, damit sie sich ihrer Auswahl sicher sind. Auf Connys Frage, welches Getränk sie wohl voller Lust als Trend anbieten wird, antwortet Liane: Ich weiß, was du gelesen hast. Es wird wohl der Gin sein. Ich hab da schon so eine Idee. Liane kann eben immer wieder überraschen, sei es mit Wissen über die Wünsche der Gäste, welche sie, genau wie die Namen über Jahre scheinbar im Kopf eingespeichert hat, oder aber mit Gedanken, Worten und Themen, mit denen Conny vorher nicht gerechnet hat. Sie nascht am liebsten Lindtkugeln, das ist inzwischen gut bekannt, doch ihr großer Wunsch, Klavier spielen zu können, war für Conny eine Überraschung. Zum Glück sind sie ja alle noch voll jung. Ist der Wunsch reif, wird sie es einfach anpacken. Liane fing damals soooo schüchtern und ruhig und unscheinbar hier als Mitarbeiterin an. Nach dieser brisanten Entwicklung bis heute traut Conny ihr alles zu. Für Liane ist das sichere Fundament die Familie, ihre eigene und diese zweite hier, welches ihr Ruhe und Sicherheit gibt, ihren Traum einer kompetenten und liebenswürdigen Gastgeberin zu leben. Und vielleicht erfüllt sie sich oder wir uns alle gemeinsam ihren Traum einer richtigen großen Kreuzfahrt. Vielleicht so in zehn Jahren, sagt Liane. Doch wer weiß, manchmal hört ja da eine Fee mit. Manchmal ist das so. Doch heute hat auch Liane ihren Lieblingsplatz gefunden und genießt ihre Pause im Park.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 1. Juni nachts

Euphelia reibt sich verschlafen die Äuglein. Als Conny am frühen Abend mit einem lauten Stöhnen ins Bett fiel, war nicht damit zu rechnen, daß Euphelia noch mitten in der Nacht ein geöffnetes Tintenfaß an die Seite bekommt. Doch Conny ist dafür bekannt, irgendwie immer zu denken. Wahrscheinlich weiß sie gerade gar nicht, wie spät es ist. Selbst, wenn man sich die von ihr gemähten Flächen im Gutspark oder in Eulenhausen anschaut: immer ein bißchen verpeilt. Alle, die kein System oder keinen Plan erkennen lassen, die hat mit hoher Wahrscheinlichkeit Conny gemäht. Das schlagende Argument lautet: Da, wo ich Lust hatte.

Ohja, und ganz viel Lust war heute am Kindertag auf dem Hof zu spüren. Euphelia hatte recht behalten. Es wuselte, lachte, quasselte, fluchte, nieste den Staub an, sprach mit dem Unkraut, schüttelte den Kopf ob der Großvorhaben in den letzten Tagen vor dem Schlüssel. Ingo kniete sich gleich richtig rein.

Obwohl er eigentlich überall hingerufen wurde. Ingo, der Schrank muß von der Wand. Ingo, die Gardinenstange ist zu hoch für mich. Ingo, ganz da oben am Fenster ist noch ein Fleck. Und Ingo klettert auf Leitern, schiebt Schränke, kratzt Wege frei. Er hat seinen Ort, seine zweite Familie hier gefunden, nun schon seit vielen Jahren. Natürlich freut er sich auf das Kochen. Doch erst wird gemeinsam mit allen das Nest bereitet. Ingo kocht gar nicht aus reiner Experimentierlust oder um sich selbst zu krönen, sondern sein wichtigstes Motiv besteht im Freude bereiten. Das Kochen ist Ingos Art, Menschen zu verwöhnen. Dies ist sein Ansporn. Da muß nicht ständig Trend gekocht werden. Ja, er liest im Internet und schaut, was neu „erfunden“ wird. So entwickelt Ingo sich weiter und mit den Wünschen der Gäste. Doch die gute Hausmannskost bleibt die Grundlage. Sie wird zunehmend leichter, sehr viel regionaler. Ingo liebt bunte Zeitschriften. Gut für seine Mädels hier rundherum. Er kann mitreden. Ingo ruht in sich, ist zufrieden mit den Dingen, freut sich auf den Schlüsseltag. Mit Sicherheit wird er wieder das Laufen in der Küche bekommen. Das ist sein Markenzeichen. Wege in der Küche werden im Dauerlauf absolviert. Bis dahin jedoch findet Ihr Ingo überall gleichzeitig hier im Haus. Auf die Frage, welchen Wunsch er hätte, stünde plötzlich eine gute Fee vor ihm, antwortet Ingo: Oh, nicht so spontan. Besser, die meldet sich an.

In der Mittagspause zum Kindertag gab es Milchreis und warmes Brot und ganz viel Gelächter. Ein schöner Auftakt von Gemeinsamkeit. Doch spürbar ist die Aufregung. Der Countdown läuft. Am 14.6. dreht sich der Schlüssel im Schloß. Es fühlt sich an wie ein kompletter Neubeginn. Deshalb muß Euphelia sich nach einem aufregenden Tag erholen. Die Stille in Connys WortReich ist wirklich magisch. Heute besucht sie „Das singende, klingende Räumchen“. Hier ist die gesamte Märchensammlung inzwischen sortiert, der Raum lädt ein zum Film schauen, zum Träumen in die Anderswelt, vielleicht zu einem verabredeten Treffen mit einer Fee. Die wird Conny gut brauchen können, wenn sie wirklich in den nächsten 13 Tagen alles schaffen will. Immerhin, der Schaden im Dach wurde entdeckt, behoben, Dach ist wieder dicht das Zimmer darunter sozusagen fertig.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 31. Mai

Euphelia ist ganz hippelig. Was hier noch in Einsamkeit und voller Romantik wie ein verlorener Ort aussieht, erwacht schon morgen aus dem Dornröschenschlaf.

Bisher ist nur ein einziges Zimmer belegt. Doch da ist wirklich ein reges Kommen und Gehen.

Ab morgen, pünktlich zum Kindertag, rückt die Gutshotelfamilie komplett an zur Wiederbelebung. Bühne frei für das große Spektakel von Staubsauger, Wedel, Feudel und Co. Euphelia möchte am liebsten überall dabei sein. Sie freut sich auf das Schnattern, Quatschen und Lachen dieser zehnköpfigen Raupe. Gleichzeitig weiß sie, daß auch diese Raupe sehr lange im kleinen Dornröschenschlaf verharrte. Da werden in den nächsten Tagen Muskelkater, Fluchen und Stöhnen mit an der Tagesordnung sein. Weil es ab morgen so sehr spannend wird für Euphelia, steigt sie heute noch einmal hinunter in Connys WortReich. Nicht nur das „Wunderland“ ist hier schon fertig, sondern auch die „Schatzinsel“ freut sich auf Gäste.

Da entdeckt sie sogar einen von Connys Lieblingsplätzen. Sitzt sich gemütlich, denkt Euphelia, und nun kommt es wirklich bis zum Schlüsseltag darauf an, den roten Faden nicht zu verlieren.

Euphelia schaut sich weiter um. Ohja, hier beginnt also der gelbe Steinweg. Und mit dem entsprechenden Fernblick reicht er bereits bis Eulenhausen.

Doch zunächst heißt es, Haus und Hof in Form zu bringen. Das Dach hat erst einmal ein Loch.

Morgen geht die Analyse weiter und dann ist hoffentlich schnell alles wieder dicht. Die Fenster sind es bereits.

Die Maler stehen ab Mittwoch bereit. Euphelia lehnt sich entspannt zurück. Läuft, würde sie mal so sagen. Ein schöner Abend erwartet sie. Genüßlich steckt sie ihr Füßlein in das silberne Stiefelchen und gönnt sich einen erholsamen Blick durch den naturbelassenen Park.