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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 25. Januar

Euphelia möchte am liebsten aufstampfen. Sie würde sich zwar ihr Füßlein verbiegen, aber sie wird schon recht ungeduldig. Warum kommt Conny nicht aus den Puschen? Sie hat Pläne im Kopf, so viele Ideen. Na, sollen die denn alle anderen erraten und dann Hurra rufen? Eine Art Schnitzeljagd – oh, da ist schon wieder eine Idee – gefunden!!!! Warum darf Euphelia nicht einfach schreiben, dafür ist sie doch da!

Allerdings, drei Jahre mit angezogener Handbremse haben Spuren hinterlassen. Einen Tag steht sie himmelhochjauchzend mit Energie und Schwung in der Tür, am nächsten hat Conny schon wieder Angst vor ihrer eigenen Courage. Doch heute, Euphelia kann es kaum glauben, wurde endlich die Internetseite auf 2023 umgestellt und die Überschriften für erste feste Termine wurden in den Kalender eingetragen. Obwohl es bunt durcheinander durch das Jahr geht, ist es wenigstens ein Anfang. Scheinbar stellen sich nun doch neben Stolz und Dankbarkeit auch Hoffnung und Vorfreude in der obersten Denkstube von Conny ein.

Dabei begann das Jahr ganz wundervoll. Das neue Silvester gefiel, war fröhlich und emotional.

Das Knopfloch-Wochenende hatte das Hotel gut gefüllt und brachte gleich neue Buchungen für ebendieses im nächsten Jahr.

Die ersten Tagungen liegen schon hinter der Gutshotelfamilie, was also hält Conny noch auf? Achja, und unterwegs waren Conny und Torsten ja auch noch. In Mannheim bei den Kindern zum Hundesitting, in Rostock mit den Kindern zu den Tao-Trommlern und im GOP- Varieté zur tollen Show „Zauberhaft“, ein zauberhaftes Geschenk der Mitarbeiter.

Und dann gab es auch noch eine ostfriesische Teezeremonie hier im Salon mit Brigitte und Tatjana, und sie besuchten Steffi und Gudrun im Südheide Wollshop. Was für tolle Erlebnisse allein schon im Januar!!! Warum also zögern?

Papperlapapp läßt sich da Constantia vernehmen. Rücken gerade, Bauch rein und Brust raus und Augen nach vorn! Los geht es! Jetzt wird nicht mehr gebremst und gezögert!!!

Morgen startet Conny schon wieder mit Edoard und Edelgard die nächste Teig-Aktion. Alle drei sind aktiv und willig. Freitag beginnt das rituelle Winter-Kuschel-Schmöker-Wochenende, da werden frische Brote erwartet. Bine wird Buchtorte backen, Torsten am Grill stehen und Ingo seine legendäre Soljanka kochen. Ein Spaziergang nach Eulenhausen gehört dazu, so wie vorlesen und Film schauen und am Lagerfeuer träumen. Damit ist der Januar dann schon an seinem Ende.

Doch der Februar legt gleich nach. Vom 3. – 5. Februar gibt es das erste Miteinander-Wochenende in diesem Jahr 2023. Genau mittendrin strahlt der Vollmond. Constantia sieht alles genau vor sich. Lächelnde Gäste und ein strahlender Vollmond am Nachthimmel. Vielleicht sogar auf dem Bahnsteig in Eulenhausen mit Glühwein und Feuerschale. Es sind wirklich die kleinen Glücke, die das Herz erwärmen.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 26. Dezember

Euphelia hat heute ihren Freund Fridofranz in sein Zuhause begleitet.

Es waren fröhliche Weihnachten, lobte sie ihn, als sie sich verabschiedeten. Gemeinsam werden sie ihre Erinnerungen an die wundervollen Adventskalendertüren bewahren. Ein Lächeln huscht über beider Gesicht, wenn sie an den Riesenkalender auf der Tischtennisplatte denken, ein großer Froschteich mit so vielen abgefahrenen Verrücktheiten, die die Gutshotelfamilie mit täglichen Anweisungen anordneten.

Oder der Zauberzug in Eulenhausen mit 24 kleinen Häusern rundherum in der Landschaft, die nun schon alle aufgenascht worden sind.

Oder die 24 heimeligen Engel, die allen im Salon ans Herz wuchsen

….und noch so viele Türen mehr, die hier und dort mit fröhlichen und liebevollen Gesten geöffnet worden waren.

Nun ist ganz plötzlich Weihnachten vorbei. Ein bisschen Wehmut ist wohl erlaubt, auch bei Fridofranz.

Doch papperlapapp, jetzt geht der Blick nach vorn. Bei allen Erinnerungen, die wohl in den nächsten Wochen und Monaten miteinander geteilt werden – denn 25 Jahre Gutshotel Groß Breesen bieten dazu viel Stoff – so bleibt es für Conny doch am allerwichtigsten, aus den wundervollen Erlebnissen der Vergangenheit phantastische Abenteuer der Gegenwart und Zukunft zu basteln. Dazu braucht Euphelia nun eine neue Teampartnerin, eine mit Frohsinn und Temperament und vor allem mit Weitblick. Ohne großes Zögern hat sich Euphelia entschieden. Ab sofort wird sie begleitet von Constantia. (Abkürzung dieses Namens nicht gestattet!). Constantia sieht es schon in der Ferne – da sind die kommenden Lesungen zum Vollmond, da sind die FilmDinner, die Verabredungen zum Essen, und – da ist auch wieder ein Kurs zum kreativen Schreiben.

Doch bevor alle diese Erlebnisse in Form gegossen werden, wird sich die Gutshotelfamilie ab morgen auf den Jahreswechsel vorbereiten. Zum ersten Mal komplett ohne Programm und doch mit vollem Haus werden sie ins neue Jahr rutschen. Irgendwie ist das aufregender, als wenn auf einem Flipchart stünde, wann die dicken Unterhosen anzuziehen sind.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 24. Dezember

Euphelia genießt ihren letzten Tag mit ihrem Freund Fridofranz.

Sie ist ein bißchen wehmütig, daß nun alle 24 Türen offen sind. Sie waren ein tolles Adventskalendertürenöffnungsteam. Ob sie ihn wohl im nächsten Jahr wieder an ihrer Seite haben wird? Gestern noch war Conny eingeladen worden auf einen Kurztripp nach Pandora. Ach, was für ein Reiseerlebnis für sie. Nur wenig später traf man sie dann in der Hester Street. Ein tränenreicher Abend an der Seite des kleinen Lord war gesichert, obwohl sie alle Texte schon mitsprechen konnte. Euphelia und Fridofranz möchten heute ein wunderschönes Weihnachtsfest wünschen.

Im nächsten Jahr wird die Gutshotelfamilie am 24. November eine Vorpremiere zum 1. Advent anbieten. Es wird ein Wochenende zwar noch ohne Weihnachtsschmuck, jedoch mit Plätzchen, Texten und gaaaanz viel Gemütlichkeit.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 18. Dezember

Euphelia freut sich, daß ihr Fridofranz wieder zu Hause ist.

Als rasender Reporter begleitete er Conny und Torsten am vergangenen Dienstag nach Stralsund zum 88. Geburtstag von Papa Heinz, dem Akkordeonspieler. Abends debattierten Conny und Torsten in Dessau auf dem Weihnachtsmarkt über finnischen Wodka. Die Verkostung war inhaltsreich, umfassend und nahm kein Ende, so daß es den beiden um sie herum gefühlt immer wärmer wurde.

Am Mittwoch gratulierten beide Sohn Charly in Mannheim nachträglich zum Geburtstag. Sarah hatte im „Glückstein“ Plätze reserviert. Für Conny und Torsten war ein veganes Menü Premiere, eine sehr gelungene. Wenn auch nur wenige Stunden gemeinsam zur Verfügung standen, so war es doch eine fröhliche, interessante und liebevolle Qualitätszeit. Am Donnerstag schlenderten Conny und Torsten bereits in Nürnberg über den Christkindlmarkt.

Zauberhafter Baumschmuck, Elisenkuchen, Nürnberger Würstchen – so könnte eine Kurzfassung ihres Besuches überschrieben sein. Dazu kam ein Besuch der ältesten Buchhandlung Deutschlands. Große Ehrfurcht überkam Conny.

Abgerundet wurde ihre Ausfahrt mit einem Abstecher nach Bayreuth. Das Hotel „Goldener Hirsch“ war ein glücklicher Treffer. Natürlich gab es einen Kulturbummel.

Der Weihnachtsmarkt bot einen großen Stand mit Wolle als Überraschung.

Bei den Gewürzen bekam Conny ihr gesuchtes Ras el Hanout und genau neben den Ständen öffnete sich von Geisterhand und ohne ihr Zutun die Tür zur Buchhandlung „Rupprecht“. Hier füllte sie eine große Tasche.

Der Buchhändler strahlte, Torsten zahlte und trug ihr die Tasche ins Hotel, wo er Conny wohlwollend an den Stapel abgab. Als Abendessen gab es Handbrot im Bett, weil Conny ihre Bücher nicht alleine lassen wollte.

Doch genau in dieser Nacht überkam sie das Heimweh.

So fuhren sie Sonnabend einfach ohne Pause durch und wurden mit Schnee und warmem Licht und liebevollem Knuddeln zu Hause empfangen. Heute spazierte Conny über das Anwesen und konnte ihre eigene Sehnsucht hierher total verstehen.

Euphelia und Fridofranz, froh vereint, grüßen alle Lesenden dieser Zeilen zum vierten Advent und wünschen Harmonie, Frohsinn und Gesundheit.

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Eintrag in das Buddelbuch – Euphelia am 10. Dezember

Euphelia ist sehr froh, daß sie ihre Aufgaben im Advent mit Fridofranz teilen kann. So braucht sie nicht ständig der rasende Reporter zu sein, sondern Fridofranz ist der Beobachter vor Ort und diktiert ihr in die Feder. Seine beiden F sind für das Frohe Fest wahrlich Programm. Für Euphelia ist er ein echter Freund, friedlich, feinfühlig, fröhlich und familiär. Sie, die filigrane Feder, ist jedoch froh, daß niemand auf die Idee kam, ihr in der Mitte ein FF zu verpassen. Fridofranz war gestern total aufgeregt, Conny erging es ähnlich. Ständig rief Maxi: Ohja, da kommt wieder jemand rein. Was will sie? Er saß im Salon in fröhlicher Runde.

Besorgt schaute er zu Euphelia. Öffnet sich da die Tür? Auch Euphelia war ratlos. Maxi öffnete schon wieder jemandem die Tür. Oh, Ute, Norbert, schön, daß ihr auch hier seid. Ja, wo seid ihr denn, hätte Fridofranz gern gerufen, als er nun auch noch ihre Stimmen hörte. Wenig später wurde die Mitgliederversammlung des Fördervereins Literaturpark Groß Breesen eröffnet. Fridofranz begriff endlich, daß die Türen virtuell geöffnet waren und alle sehr erfreut waren über die rege Teilnahme. Der Verein kann wirklich stolz sein auf das vergangene Jahr. Sie haben viel geschafft, viel gesellige Freuden bereitet und ein gutes Puffer auf dem Konto für das nächste Jahr und seine Projekte angesammelt. Ideen sind reichlich vorhanden. Alsbald ist alles aktuell auf der Seite des Literaturparks zu lesen. https://www.literaturpark-grossbreesen.de